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OverviewAls sich im ausgehenden 18. Jahrhundert in Europa das Prinzip des Nationalstaates durchzusetzen begann, geriet die traditionelle judische Gemeinschaft in eine Krise. Die Zentralisierung staatlicher Herrschaft und die mit dem Nationalismus verbundene Homogenisierung des Staatsvolkes hatten zur Folge, dass die judische Gemeindeautonomie sukzessive abgeschafft wurde - es sollte keine Nation in der Nation mehr geduldet werden. Stattdessen sollten die Juden jedes ethnische Bewusstsein ablegen und sich nur noch als Glaubensgemeinschaft verstehen. Wahrend ein Teil der aufgeklarten judischen Elite daraufhin das Judentum in eine reine Religion zu transformieren versuchte, stellten viele andere dieser Reduktion bewusst ethnische Konzeptionen des Judentums gegenuber. Allerdings unterschieden sich diese ethnisch definierten Formen des Judentums ebenfalls in vielerlei Hinsicht von allen vormodernen Auffassungen des Volkes Israel. Zwar griffen judische Intellektuelle, welche die gemeinsame Abstammung und einen eigentumlichen Volksgeist ins Zentrum ruckten, auch auf traditionelle Vorstellungen zuruck, amalgamierten diese aber mit zeitgenossischen philosophischen, anthropologischen und religiosen Denkweisen. Von der Entstehung dieser modernen judischen Ethnizitat in Frankreich und Deutschland handelt das vorliegende Buch. Full Product DetailsAuthor: Philipp LenhardPublisher: Vandenhoeck & Ruprecht Imprint: Vandenhoeck & Ruprecht Volume: 4 Weight: 0.821kg ISBN: 9783525310250ISBN 10: 3525310250 Pages: 413 Publication Date: 17 September 2014 Audience: General/trade , General Format: Hardback Publisher's Status: Active Availability: Available To Order We have confirmation that this item is in stock with the supplier. It will be ordered in for you and dispatched immediately. Language: German Table of ContentsReviewsAuthor InformationDr- Philipp Lenhard ist Wissenschaftlicher Assistent an der Ludwig-Maximilians-Universitat Munchen. Tab Content 6Author Website:Countries AvailableAll regions |
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