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OverviewAby Warburg wird in den letzten Jahren mehr denn je als Gründerfigur einer Kunstwissenschaft, die sich als Bildwissenschaft begreift, aber auch als Spiritus Rector einer anthropologischen Kulturwissenschaft verstanden. Sein Kreuzlinger Vortrag von 1923 zum Schlangenritual der Hopi gilt mittlerweile als Warburgs bekanntester Text. Ein Effekt dieser Popularität ist, dass sein Vortrag in den deutschen Kulturwissenschaften der prominenteste Text zu den Hopi geworden ist. Im vorliegenden Buch wird dieser Fakt einer kulturwissenschaftlichen Analyse unterzogen. Da diese nicht durch Einzelforschung bewältigt werden kann, zeichnen die Beiträge des Bandes, aus verschiedenen Perspektiven – unter anderem der Philologie, Mythologie, Ethnozoologie oder Medienarchäologie – die wichtigsten Wissensformen und Transferwege des Schlangenrituals von Oraibi bis Kreuzlingen, von Walpi bis Hamburg nach. Dadurch wird es möglich, Warburgs Text ebenso mehrdimensional zu behandeln, wie Warburg dies in seinen eigenen Texten mit den Transferwegen von Bildern und Schriften, Artefakten und numinosen Mächten unternommen hat. Und nicht zuletzt kann es dadurch in Zukunft gelingen, das Schlangenritual der Hopi differenzierter als bisher zu betrachten – auch als politisches Ereignis und eines der touristisch und massenmedial erfolgreichsten Rituale seiner Zeit. Full Product DetailsAuthor: Cora Bender , Thomas Hensel , Erhard SchüttpelzPublisher: De Gruyter Imprint: De Gruyter Akademie Forschung Volume: 16 Dimensions: Width: 17.00cm , Height: 2.20cm , Length: 24.00cm Weight: 0.900kg ISBN: 9783050042039ISBN 10: 3050042036 Pages: 386 Publication Date: 03 December 2007 Audience: Professional and scholarly , Professional & Vocational Format: Hardback Publisher's Status: Active Availability: Available To Order We have confirmation that this item is in stock with the supplier. It will be ordered in for you and dispatched immediately. Language: German Table of ContentsVORWORT Schlangenritual: Vom Tsu’ti’kive der Hopi zu Aby Warburgs Kreuzlinger Vortrag und zurück DOSSIER Aby Warburg: Legendary origins of the clan with the totem Serpent (Übersetzung (1923) nach J. W. Fewkes (1894)) Paul Ehrenreich: Ein Ausflug nach Tusayan (Arizona) im Sommer 1898 (1899) Aby Warburg/Fritz Saxl: Die Indianer beschwören den Regen. Großes Fest bei den Pueblo-Indianern (1926) Michael Diers: Warburg für Kinder. Den Blitz gestalten – Ein Splitter über das Hopi-Schlangenritual (Kommentar) SPURENSICHERUNG Hans-Ulrich Sanner: ""Schlangenpolitik"": Marginale Notizen zum Schlangentanz der Hopi 1989-1990, nebst einem historischen Katalog Armin W. Geertz: Tsu’ngyam Tradition: Men, Women and Snakes in Hopi Theology Christian F. Feest: Das Unverständliche, das Fremde und das Übernatürliche: Schlangen in religiöser Vorstellung und Praxis im indigenen Nordamerika Cora Bender: A Man Made Matter out of Place: Captain John Gregory Bourke (1846-1896) as a Source for Aby Warburg’s ""Schlangenritual"" Erhard Schüttpelz: Das Schlangenritual der Hopi und Aby Warburgs Kreuzlinger Vortrag Spyros Papapetros: ""ohne Füße und Hände"". Historiographische Bemerkungen über die unorganische Bewegung der Schlangen von Philo von Byblos bis Aby Warburg Dorothea McEwan: Zur Entstehung des Vortrages über das Schlangenritual: Motiv und Motivation/Heilung durch Erinnerung Charlotte Schoell-Glass: ""Contakt bekommen"": Warburg schreibt Thomas Hensel: Kupferschlangen, unendliche Wellen und telegraphierte Bilder. Aby Warburg und das technische Bild Philippe-Alain Michaud: Serpent et forme serpentine au cinemaReviewsDer Rezensent kann sich [...] sich nur verneigen.[...] [D]ie reichhaltigen Abbildungen, Faksimiles, historische Fotografien etc. [sind] ein zu denken gebendes Vergn�gen. Das 'Schlangenritual' zeigt, wozu eine sozialwissenschaftlich informierte und mediengeschichtlich fundierte 'Intellectual history' bef�higt ist. Ulrich van Loyen in: IASL online, November 2008 Der Rezensent kann sich [...] sich nur verneigen.[...] [D]ie reichhaltigen Abbildungen, Faksimiles, historische Fotografien etc. [sind] ein zu denken gebendes Vergnugen. Das 'Schlangenritual' zeigt, wozu eine sozialwissenschaftlich informierte und mediengeschichtlich fundierte 'Intellectual history' befahigt ist. Ulrich van Loyen in: IASL online, November 2008 Der Rezensent kann sich [...] sich nur verneigen.[...] [D]ie reichhaltigen Abbildungen, Faksimiles, historische Fotografien etc. [sind] ein zu denken gebendes Vergn gen. Das 'Schlangenritual' zeigt, wozu eine sozialwissenschaftlich informierte und mediengeschichtlich fundierte 'Intellectual history' bef higt ist. Ulrich van Loyen in: IASL online, November 2008 Author InformationTab Content 6Author Website:Countries AvailableAll regions |
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