Handbuch Sorgearbeit, Sorgebeziehungen und das Recht: Caring and the Law

Author:   Michelle Cottier ,  Kirsten Scheiwe ,  Caroline Voithofer
Publisher:   Springer-Verlag Berlin and Heidelberg GmbH & Co. KG
ISBN:  

9783662728789


Pages:   564
Publication Date:   01 April 2026
Format:   Hardback
Availability:   Not yet available   Availability explained
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Handbuch Sorgearbeit, Sorgebeziehungen und das Recht: Caring and the Law


Overview

Dieses Open-Access-Handbuch umfasst rechtswissenschaftliche und interdisziplinäre Beiträge zu einem Recht der Sorgetätigkeiten und -beziehungen (caring and the law). Bezahlte und unbezahlte Sorgearbeit, sei es Betreuung von Kindern, Pflege oder die Unterstützung von Menschen mit Care-Bedarfen, ist ein aktuelles und umstrittenes Thema auch der Rechts- und Sozialstaatsreform, im nationalen und globalen Kontext. Das Handbuch leistet einen wichtigen Beitrag zur Debatte durch theoretische Grundlegung und Bestandsaufnahme des Status quo der rechtlichen Regulierung von Sorgetätigkeiten und -beziehungen in ausgewählten Rechtsgebieten und Sozialpolitikfeldern. Es eröffnet ein neues rechtswissenschaftliches und interdisziplinäres Forschungsfeld ‚Sorgebeziehungen und Recht‘ mit Bezügen zu Sozialethik, Rechtsphilosophie, den Sozialwissenschaften, Gender Studies und Law in Context-Ansätzen. Ziel ist eine rechtsbereichsübergreifende und interdisziplinäre Analyse im Hinblick auf die Überwindung der fragmentierten Perspektiven auf Care in Teilgebieten des Rechts und der Sozialpolitik.

Full Product Details

Author:   Michelle Cottier ,  Kirsten Scheiwe ,  Caroline Voithofer
Publisher:   Springer-Verlag Berlin and Heidelberg GmbH & Co. KG
Imprint:   Springer-Verlag Berlin and Heidelberg GmbH & Co. K
ISBN:  

9783662728789


ISBN 10:   3662728788
Pages:   564
Publication Date:   01 April 2026
Audience:   Professional and scholarly ,  Professional & Vocational
Format:   Hardback
Publisher's Status:   Active
Availability:   Not yet available   Availability explained
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Language:   German

Table of Contents

1. Recht, Sorgearbeit und Sorgebeziehungen – eine Einleitung (Kirsten Scheiwe, Michelle Cottier und Caroline Voithofer).- Teil I: Multiple Perspektiven auf Sorgearbeit, caring and the law:  Begriffe, Theorien, Sozialethik, Empirie, Recht und Gerechtigkeit: 2 Caring and Justice: Towards a Model of Careful Justice and Just Care (Jonathan Herring).- 3 Care: A review of the literature (Mary Daly).- 4 Care-Ethik (Marianne Heimbach-Steins).- 5 Care Gap und Care Krise: empirische Daten und Vergleich Deutschland, Österreich und die Schweiz (Michelle Beyeler).- 6 Verschränkte Freiheit: Sorgebeziehungen und Autonomie als Herausforderungen für Recht und Gerechtigkeit (Elisabeth Holzleithner und Lisa Chi).- Teil II: Multiple Perspektiven auf Sorgearbeit, caring and the law: menschenrechtlich, interdisziplinär: 7 Care und Menschenrechtsübereinkommen (Judith Wyttenbach).- 8 Selbstbestimmung, Inklusion und Care: Perspektiven der disability studies auf ein sorgsames Recht (Barbara von Rütte).- 9 Reproduktion - mit Fokus auf Schwangerschaft und Geburt. Eine Perspektive der Sorge auf das Schweizer Recht (Fiona Behle).-10 Frauenbewegung in Sorge um Arbeit, Zeit und Recht: Debatten im Kontext des entstehenden schweizerischen Sozialstaates um 1900 (Simona Isler).- 11 Zeit, Sorgearbeit und Recht – Zeit für ein sorgsames Recht (Kirsten Scheiwe).- Teil III: Sorgetätigkeiten und Sorgebeziehungen im Familien- und Erbrecht: 12 Ambivalenzen der Absicherung von Care-Arbeit durch das Unterhaltsrecht am Beispiel der Schweiz (Michelle Cottier).- 13 Wie würde ein sorgeorientiertes Familienrecht aussehen? (Harry Willekens).- 14 Zivilrechtliches Kindschaftsrecht im Kontext eines sorgeorientierten Rechts am Beispiel des österreichischen Rechts (Caroline Voithofer).- 15 Care entlang eines Spektrums: Vaterschaft in der Rechtsprechung des EGMR (Alice Margaria und Marie-Hélène Peter-Spiess).- 16 Care in queeren Familien (Almut Peukert).- 17 Familiäre Alterspflege und Erbrecht: Paradoxien und Ambivalenzen (Anne Röthel).- Teil IV: Sorgetätigkeiten im Sozialrecht, Kinder- und Jugendhilferecht und in der Praxis gelebter Sorgebeziehungen: 18 Care in der sozialrechtlichen Existenzsicherung und in existenziellen (Wohnungs)notlagen (Susanne Dern).- 19 Sozialrechtliche Absicherung und Gesundheitsschutz der Pflege von Angehörigen (Kurt Pärli, Daniel Mahrer und Sefora Pileggi).- 20 Zum Verhältnis von Care, Familie und Kinder- und Jugendhilfe (Christiane Bomert, Angela Rein, Barbara Stauber und Stefan Schnurr).- 21 Young Carers in Deutschland, Österreich und der Schweiz (Stefanie Gröhl).- 22 Sorgearbeit in Zeiten einer Pandemie: Ergebnisse einer Interviewstudie zu ethischen Herausforderungen in der stationären Langzeitpflege (Magdalena Flatscher-Thöni und Christiane Kreyer).- Teil V: Erwerbsarbeit im Care-Sektor – Perspektiven auf Arbeits-, Sozial- und Berufsrecht und die Kämpfe um Rechte: 23 Care als Erwerbsarbeit – arbeitsrechtliche Aspekte (Eva Kocher).- 24 Professionalisierung durch Berufsrecht (Thomas Pixner).- 25 Die rechtliche Regulierung der Live-In Betreuung: Österreich, Schweiz und Deutschland im Rechtsvergleich (Maria Sagmeister).- 26 Das ILO-Übereinkommen ‚Menschenwürdige Arbeit für Hausangestellte’ (Karine Lempen und Helia Farman).- 27 Eine Arbeit wie jede andere? Rechtliche Aushandlungen von Live-in Betreuungsverhältnissen in der Schweiz (Sarah Schilliger und Jennifer Steiner).

Reviews

Author Information

Kirsten Scheiwe, Professorin für Rechtswissenschaften i.R. (1999 bis 2022 an der Universität Hildesheim) arbeitet interdisziplinär und vergleichend zu Recht und Sozialpolitik mit Schwerpunkten im Familien- und Sozialrecht, Rechtsvergleichung, Recht im Kontext und Gender Studies. Sie war Gastwissenschaftlerin an ausländischen Universitäten (Harvard, Oxford, EHI Florenz) und Fellow am Wissenschaftskolleg Berlin. Caroline Voithofer ist Assistenzprofessorin am Institut für Theorie und Zukunft des Rechts an der Universität Innsbruck. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen Legal Gender Studies; Rechtsphilosophie, -theorie, -soziologie; Medizin- und Gesundheitsrecht; Zivilrecht. Sie co-leitet das Doktoratskolleg Medizinrecht und Gesundheitswesen an der Universität Innsbruck. Michelle Cottier ist ordentliche Professorin für Zivilrecht und Direktorin des Centre d’étude, de technique et d’évaluation législatives (CETEL) an der Universität Genf. Ihre Schwerpunkte in Lehre und Forschung sind das Personen- und Familienrecht, die Legal Gender Studies, die Rechtsvergleichung und die Rechtssoziologie. Sie hat an der Humboldt-Universität zu Berlin und den Universitäten Basel, Zürich und Luzern unterrichtet, und Forschungsaufenthalte an den Universitäten Harvard, Keele, Cardiff, Kent und Utrecht sowie am Wissenschaftszentrum Berlin verbracht.

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