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OverviewIm antiken Griechenland suchten die Menschen, der Gottheit im dinglichen Gegenüber zu begegnen. Seit früher Zeit gab es Orte, die als Erinnerungsstützen für die Präsenz der Götter dienten, die halfen, die Götter, wie sie vor allem durch Homer und Hesiod vermittelt waren, zu imaginieren.Dem gegenüber wurde mit Kultbildern in größerem Format seit dem 8./7. Jahrhundert v. Chr. eine neue Qualität erreicht: Die Götter standen nun leibhaftig vor den Augen der Verehrenden, die sie wie ihresgleichen pflegten, an andere Orte brachten, mit Dank und Bitten in ihr persönliches Leben einbezogen. Die Nähe, die sich in Gestalt der Götterstatuen als „Personen“ auftat, war späteren rationalen Kritikern suspekt, welche die Materialhaftigkeit der Bilder in den Vordergrund stellten und damit die „lebendige“ Macht der Götterbilder leugneten.Die These dieser Zusammenschau der Kultbilder vom 8. bis zum 4. Jahrhundert v. Chr. ist jedoch, dass man durchweg Strategien entwickelte, diese Materialität in Ritualen und Geschichten zu überspielen, weil man das lebendig erfahrene Bild zum nahen Umgang mit der Gottheit brauchte. Von der Macht der Gottheit im Bild aus erschließen sich mehrere Riten und Mythen um griechische Kultbilder neu. Full Product DetailsAuthor: Fernande HölscherPublisher: Vandenhoeck & Ruprecht GmbH & Co KG Imprint: Verlag Antike Dimensions: Width: 0.50cm , Height: 1.50cm , Length: 2.20cm ISBN: 9783946317159ISBN 10: 3946317154 Pages: 581 Publication Date: 01 December 2017 Audience: General/trade , General Format: Hardback Publisher's Status: Active Availability: Available To Order We have confirmation that this item is in stock with the supplier. It will be ordered in for you and dispatched immediately. Language: German Table of ContentsReviewsIn this voluminous study, Fernande Holscher discusses Greek cult statues from the earliest examples in the 8th and 7th centuries with a preliminary paragraph on possible Minoan and Mycenaean examplesdown to the 5th century BC, with a coda on the 4th. . . .one might say that we get two books for the price of one, in which the first seven chapters lay the groundwork for the last five. But they do so at such length that they could easily stand on their own. . . .This is an important and interesting study, not just for classical archaeologists, as the subtitle seems to imply, but also for those interested in the religion(s) of the ancient world, even if there is no easy access to its riches. Frederick G. Naerebout, Bryn Mawr Classical Review, 2019.06.11. Author InformationFernande Holscher ist klassische Archaologin und lebt in Heidelberg. Tab Content 6Author Website:Countries AvailableAll regions |
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