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OverviewFull Product DetailsAuthor: Iris RozworaPublisher: De Gruyter Imprint: De Gruyter Volume: 20 Dimensions: Width: 17.00cm , Height: 2.40cm , Length: 24.40cm Weight: 0.871kg ISBN: 9783110737493ISBN 10: 3110737493 Pages: 422 Publication Date: 24 April 2026 Audience: General/trade , General Format: Hardback Publisher's Status: Forthcoming Availability: Available To Order Limited stock is available. It will be ordered for you and shipped pending supplier's limited stock. Language: German Table of ContentsReviews"""Als eher untypisch für die Organisation zivilgesellschaftlichen Engagements gilt bislang die gemeinnützige Aktiengesellschaft. Dabei verfügt sie über besondere Potenziale, durch die Ausgabe von Aktien bei Gründung und späteren Kapitalerhöhungen Mittel zu gewinnen und die Teilhabe von Förderern zu institutionalisieren. Im Unterschied zu anderen Rechtsformen wird eine freiere Gestaltung aber durch den aktienrechtlichen Grundsatz der Satzungsstrenge behindert. Es ist der Verdienst von Iris Rozwara, in ihrer Dresdner Dissertation das Phänomen mit Methoden theoretischer und empirischer Analyse systematisch erfasst zu haben. Dazu hat sie die gemeinnützigen Aktiengesellschaften bundesweit erfasst und 59 von ihnen namentlich aufgelistet, darunter die bereits im Jahre 1900 gegründete zoologischer Garten Berlin AG, gut.arg [vgl. Breidenbach/Mecking, S&S 4/2013, S. 6-8], PHINEO [vgl. Rickert/Mecking, S&S 1/2018, S. 6-8] oder die Kreuzberger Kinderstiftung [vgl. Ackermann/Mecking, S&S 3/2019, S. 6-8]. Auf der Grundlage dieser Bestandsaufnahme und der Sonderposition im intersektoralen Spannungsfeld zwischen Zivilgesellschaft und Markt hat die Autorin untersucht, ob die gAG als zivilgesellschaftliche Organisationen geeignet ist und strukturelle Vorteile vermittelt, die den administrativen Mehraufwand rechtfertigen. Analysiert wurden dabei insbesondere vier ""Kernpotenziale"". Gestützt durch umfassende statistische Auswertungen (S. 287-386) wird im Ergebnis deutlich, dass die wirtschaftstypischen Potenziale Transparenz und Professionalisierung deutlicher zum Ausdruck kommen als die zivilgesellschaftstypisch betonte Partizipation und das Fundraising. Angesichts geringer Fallzahlen und sehr individueller Gestaltungen ist diese Aussage in ihrer wertenden Kraft begrenzt. Der Autorin ist gleichwohl zuzustimmen, wenn sie die Haltung der Anteileigner der gAG betont und zusammenfassend festhält ""dass die gemeinnützige Aktiengesellschaft durch ihren vielschichtigen Aufbau in ihrer Funktion als, Schnittmengen-Produzent' Divergenzen überwindet und Legitimationsprozesse innerhalb der Zivilgesellschaft anstoßen kann"". Stiftung & Sponsoring, 06.23, Seite 41" """Als eher untypisch f�r die Organisation zivilgesellschaftlichen Engagements gilt bislang die gemeinn�tzige Aktiengesellschaft. Dabei verf�gt sie �ber besondere Potenziale, durch die Ausgabe von Aktien bei Gr�ndung und sp�teren Kapitalerh�hungen Mittel zu gewinnen und die Teilhabe von F�rderern zu institutionalisieren. Im Unterschied zu anderen Rechtsformen wird eine freiere Gestaltung aber durch den aktienrechtlichen Grundsatz der Satzungsstrenge behindert. Es ist der Verdienst von Iris Rozwara, in ihrer Dresdner Dissertation das Ph�nomen mit Methoden theoretischer und empirischer Analyse systematisch erfasst zu haben. Dazu hat sie die gemeinn�tzigen Aktiengesellschaften bundesweit erfasst und 59 von ihnen namentlich aufgelistet, darunter die bereits im Jahre 1900 gegr�ndete zoologischer Garten Berlin AG, gut.arg [vgl. Breidenbach/Mecking, S&S 4/2013, S. 6-8], PHINEO [vgl. Rickert/Mecking, S&S 1/2018, S. 6-8] oder die Kreuzberger Kinderstiftung [vgl. Ackermann/Mecking, S&S 3/2019, S. 6-8]. Auf der Grundlage dieser Bestandsaufnahme und der Sonderposition im intersektoralen Spannungsfeld zwischen Zivilgesellschaft und Markt hat die Autorin untersucht, ob die gAG als zivilgesellschaftliche Organisationen geeignet ist und strukturelle Vorteile vermittelt, die den administrativen Mehraufwand rechtfertigen. Analysiert wurden dabei insbesondere vier ""Kernpotenziale"". Gest�tzt durch umfassende statistische Auswertungen (S. 287-386) wird im Ergebnis deutlich, dass die wirtschaftstypischen Potenziale Transparenz und Professionalisierung deutlicher zum Ausdruck kommen als die zivilgesellschaftstypisch betonte Partizipation und das Fundraising. Angesichts geringer Fallzahlen und sehr individueller Gestaltungen ist diese Aussage in ihrer wertenden Kraft begrenzt. Der Autorin ist gleichwohl zuzustimmen, wenn sie die Haltung der Anteileigner der gAG betont und zusammenfassend festh�lt ""dass die gemeinn�tzige Aktiengesellschaft durch ihren vielschichtigen Aufbau in ihrer Funktion als, Schnittmengen-Produzent' Divergenzen �berwindet und Legitimationsprozesse innerhalb der Zivilgesellschaft ansto�en kann"". Stiftung & Sponsoring, 06.23, Seite 41" Author InformationDie Kulturmanagerin Dr. Iris Rozwora erforscht die Einsatzmöglichkeiten der gemeinnützigen Aktiengesellschaften innerhalb der Zivilgesellschaft und zeigt ihre bisher wenig beachteten Potenziale für die praktische Anwendung auf. Tab Content 6Author Website:Countries AvailableAll regions |
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