Der Jurist in der industriellen Gesellschaft

Author:   Florian Meinel
Publisher:   de Gruyter Akademie Forschung
ISBN:  

9783050051017


Pages:   571
Publication Date:   04 May 2011
Format:   Hardback
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Der Jurist in der industriellen Gesellschaft


Overview

""Wir kennen die Welt nicht, in der wir leben"". Sein Leben lang hat Ernst Forsthoff (1902-1974) sich als heroischen Realisten dargestellt. Geprägt vom jungkonservativen Widerstand gegen die Weimarer Republik, im Einflußfeld Carl Schmitts und Ernst Jüngers sozialisiert und durch sein kurzzeitiges Eintreten für den ""totalen Staat"" Hitlers lebenslang belastet, wurde Forsthoff später zu einem der bedeutendsten deutschen Juristen und Staatsdenker des 20. Jahrhunderts. Die Zerstörung des bürgerlichen Paradigmas im Öffentlichen Recht durch die ""elementaren Mächte"" der Moderne wurde seit der epochemachenden Schrift über ""Die Verwaltung als Leistungsträger"" aus dem Jahr 1938 zu seinem Lebensthema. Er gilt als Entdecker der staatlichen ""Daseinsvorsorge"" und als scharfsinniger Verfechter eines formalen, institutionenbezogenen Rechtsstaatsbegriffs. Aber Forsthoffs Werk enthält viel mehr als Dogmengeschichte, es ist ein Schlüssel zur politischen Ideen- und Verfassungsgeschichte seiner Zeit. Florian Meinels grundlegende werkgeschichtliche Untersuchung fragt nach verborgenen Bedeu-tungsschichten: Nach den geistigen Einflüssen, die in diesem Werk wirksam gewesen sind, nach den rechtsphilosophischen und politischen Überzeugungen, die es tragen, nach der Auffassung vom Ethos des Juristen. Dies geschieht auf der Basis einer Fülle neuer Quellen, insbesondere des bisher unbekannten Nachlasses Forsthoffs. In der systematischen Rekonstruktion von Forsthoffs Denken wird seine bisher kaum bekannte Rechtsphilosophie aus den Jahren des Zweiten Weltkrieges in ihren Zusammenhängen sichtbar, seine Naturrechtskritik und seine von der Sprache ausgehende Begründung einer Rechtsphilosophie der Institutionen. Der Kern des fundamentalen Paradigmenwechsel zum ""Leistungsstaat"" lag für Forsthoff in der strukturellen Auflösung der bürgerlichen Distanz zwischen Individuum und Staat in der modernen industriellen Gesellschaft. Um diese Aufhebung der rechtlichen Subjektivität kreist sein gesamtes Werk. Forsthoffs Frage war die ungelöste Verfassungsfrage des 20. Jahrhunderts.

Full Product Details

Author:   Florian Meinel
Publisher:   de Gruyter Akademie Forschung
Imprint:   de Gruyter Akademie Forschung
Dimensions:   Width: 15.60cm , Height: 3.20cm , Length: 23.40cm
Weight:   0.971kg
ISBN:  

9783050051017


ISBN 10:   3050051019
Pages:   571
Publication Date:   04 May 2011
Audience:   General/trade ,  General
Format:   Hardback
Publisher's Status:   Active
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Language:   German

Table of Contents

Reviews

Die umfangreiche, nicht ohne Grund bereits nach kurzer Zeit in zweiter Auflage vorgelegte Biografie, f r die Florian Meinel erstmals ohne Vorbedingung den wissenschaftlichen Nachlass Ernst Forsthoffs auswerten durfte, gibt ein eindrucksvolles Bild ber dessen Leben und Werk. [...] ein hoffnungsvolles Zeichen daf r, dass [...] auch heute noch wie fr her an deutschen Universit ten erstklassige, origin r erarbeitete, die Wissenschaft voranbringende Doktorarbeiten entstehen. Herman Weber in: NvwZ 20 (2012), S. 1301f. [...] Meinel [ist] seinem Gegenstand auf eine Weise gerecht geworden, wie das bisher noch nirgends zu lesen war. Wer sich f r die Geistes- und Wissenschaftsgeschichte Deutschlands im 20. Jahrhundert interessiert, m sste dieses Buch studieren; denn es handelt keineswegs 'nur' von einem Juristen. Michael Stolleis in: Juristen Zeitung, 66 (2011) 22, S. 1111 Man darf das Buch guten Gewissens als Standardwerk und bleibende Leistung bezeichnen. Hans-Christof Kraus in: Die ffentliche Verwaltung, 20 (2012), S. 809-812 Insgesamt handelt es sich bei dem Band um einen gro en Wurf. Ausgehend von Forsthoffs Biografie entwirft Florian Meinel ein weites Panorama der Fach- und Ideengeschichte des ffentlichen Rechts von den 1920er bis zum Beginn der 1970er Jahre, das auf dem Gebiet der juristischen Zeitgeschichte seinesgleichen sucht. Auch in sprachlicher Hinsicht bewegt sich die Studie auf h chstem Niveau. Wer also ber einen 'l stigen Juristen' mehr erfahren will, dessen Werk die Br che, Widerspr che sowie die ungemeine Dynamik des Zeitalters der Extreme (Eric Hobsbawm) wie kaum ein anderes widerspiegelt, dem kann Florian Meinels Buch nur mit Nachdruck empfohlen werden. Frieder G nther in: Neue politische Literatur, 56 (2011) 3, S. 516f. Florian Meinel ist eine gl nzende intellektuelle Biographie gelungen. Sein Forsthoff wird nicht nur mit allen Details des OEuvres, sondern auch mit seinem Netzwerk, seinen legend ren Ebracher Seminaren, seinen Idealen und Obsessionen kritisch, aber nicht ohne Sympathie gezeichnet. Mit dieser Arbeit sollten die g ngigen Schwarzwei bilder von Forsthoff endg ltig verschwinden. Michael Stolleis in: Historische Zeitschrift, 294 (2012) 3, S. 824f. Wenn Meinel seine Abhandlung nicht mit polemischen Attacken des Juristen schlie t [...] sondern mit nachdenklichen Erinnerungen des sp ten Forsthoff, so spricht daraus gewiss auch Respekt des Doktoranden Meinel f r den in seiner Generation ... bedeutendste(n) Vertreter des ffentlichen Rechts in Deutschland . Vor allem aber wird in den fast elegischen Schlussakkorden Meinels noch einmal deutlich, wie ernst es dem Autor damit ist, Forsthoffs staats- und verwaltungsrechtlichen Auseinandersetzungen mit den Umbr chen im 20. jahrhundert zu durchdringen und dabei auch Bedeutungsschichten unter der Oberfl che polemischer Tiraden des Rechtsprofessors freizulegen. Katja Gelinsky in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23. Februar 2012, S. 34. Wenn man diesem Buch einen Vorwurf machen will, so allenfalls den, dass es f r eine Dissertation fast schon zu gut ist; [...] Es zeigt, was junge Wissenschaftler auch heute noch leisten k nnen - wenn man sie nur l sst. [...] Ein St ck Wissenschaftsgeschichte des 20. Jahrhunderts, gl nzend geschrieben und f r den, der nur das geringste Interesse aufbringt f r die Fragen, die dort behandelt werden, spannend wie ein Kriminalroman. Reinhard Zimmermann, Neue Juristische Wochenschrift, 3557 (2011) Wer sich f r die Geistes- und Wissenschaftsgeschichtee Deutschlands im 20. Jahrhundert interessiert, m sste dieses Buch studieren; denn es handelt keineswegs nur von einem Juristen. Michael Stolleis, JuristenZeitung, 22 (2011) [...] eine eindringliche und berzeugende Charakterisierung eines der bedeutendsten deutschen ffentlichkeitsrechtler des 20. Jahrhunderts [...] Gerhard K bler in: Zeitschrift der Savigny-Stiftung f r Rechtsgeschichte, 129 (2012) 72 Der Jurist Florian Meinel hat nun eine gewichtige und in jeder Hinsicht imponierende Werkdeutung dieses bedeutendsten Sch lers von Carl Schmitt ver ffentlicht. Jens Hacke, S ddeutsche Zeitung, 08.09.2011 Insofern d rfen wir nach der Lekt re von Meinels einf hlsamem, gedankenreichem und bisweilen auch bedr ckendem Buch, reich beschenkt, die Akte Forsthoff schlie en. Nach diesem Buch ist zu Forsthoff alles gesagt. Oliver Lepsius, Die Verwaltung. Zeitschrift f r Verwaltungsrecht und Verwaltungswissenschaften, Bd. 45, Heft 4 2012, S. 610-612.


Die umfangreiche, nicht ohne Grund bereits nach kurzer Zeit in zweiter Auflage vorgelegte Biografie, fur die Florian Meinel erstmals ohne Vorbedingung den wissenschaftlichen Nachlass Ernst Forsthoffs auswerten durfte, gibt ein eindrucksvolles Bild uber dessen Leben und Werk. [...] ein hoffnungsvolles Zeichen dafur, dass [ ] auch heute noch wie fruher an deutschen Universitaten erstklassige, originar erarbeitete, die Wissenschaft voranbringende Doktorarbeiten entstehen. Herman Weber in: NvwZ 20 (2012), S. 1301f. [ ] Meinel [ist] seinem Gegenstand auf eine Weise gerecht geworden, wie das bisher noch nirgends zu lesen war. Wer sich fur die Geistes- und Wissenschaftsgeschichte Deutschlands im 20. Jahrhundert interessiert, musste dieses Buch studieren; denn es handelt keineswegs 'nur' von einem Juristen. Michael Stolleis in: Juristen Zeitung, 66 (2011) 22, S. 1111 Man darf das Buch guten Gewissens als Standardwerk und bleibende Leistung bezeichnen. Hans-Christof Kraus in: Die offentliche Verwaltung, 20 (2012), S. 809-812 Insgesamt handelt es sich bei dem Band um einen grossen Wurf. Ausgehend von Forsthoffs Biografie entwirft Florian Meinel ein weites Panorama der Fach- und Ideengeschichte des Offentlichen Rechts von den 1920er bis zum Beginn der 1970er Jahre, das auf dem Gebiet der juristischen Zeitgeschichte seinesgleichen sucht. Auch in sprachlicher Hinsicht bewegt sich die Studie auf hochstem Niveau. Wer also uber einen lastigen Juristen mehr erfahren will, dessen Werk die Bruche, Widerspruche sowie die ungemeine Dynamik des Zeitalters der Extreme (Eric Hobsbawm) wie kaum ein anderes widerspiegelt, dem kann Florian Meinels Buch nur mit Nachdruck empfohlen werden. Frieder Gunther in: Neue politische Literatur, 56 (2011) 3, S. 516f. Florian Meinel ist eine glanzende intellektuelle Biographie gelungen. Sein Forsthoff wird nicht nur mit allen Details des OEuvres, sondern auch mit seinem Netzwerk, seinen legendaren Ebracher Seminaren, seinen Idealen und Obsessionen kriti Die umfangreiche, nicht ohne Grund bereits nach kurzer Zeit in zweiter Auflage vorgelegte Biografie, fur die Florian Meinel erstmals ohne Vorbedingung den wissenschaftlichen Nachlass Ernst Forsthoffs auswerten durfte, gibt ein eindrucksvolles Bild uber dessen Leben und Werk. [...] ein hoffnungsvolles Zeichen dafur, dass [...] auch heute noch wie fruher an deutschen Universitaten erstklassige, originar erarbeitete, die Wissenschaft voranbringende Doktorarbeiten entstehen. Herman Weber in: NvwZ 20 (2012), S. 1301f. [...] Meinel [ist] seinem Gegenstand auf eine Weise gerecht geworden, wie das bisher noch nirgends zu lesen war. Wer sich fur die Geistes- und Wissenschaftsgeschichte Deutschlands im 20. Jahrhundert interessiert, musste dieses Buch studieren; denn es handelt keineswegs 'nur' von einem Juristen. Michael Stolleis in: Juristen Zeitung, 66 (2011) 22, S. 1111 Man darf das Buch guten Gewissens als Standardwerk und bleibende Leistung bezeichnen. Hans-Christof Kraus in: Die offentliche Verwaltung, 20 (2012), S. 809-812 Insgesamt handelt es sich bei dem Band um einen groen Wurf. Ausgehend von Forsthoffs Biografie entwirft Florian Meinel ein weites Panorama der Fach- und Ideengeschichte des Offentlichen Rechts von den 1920er bis zum Beginn der 1970er Jahre, das auf dem Gebiet der juristischen Zeitgeschichte seinesgleichen sucht. Auch in sprachlicher Hinsicht bewegt sich die Studie auf hochstem Niveau. Wer also uber einen 'lastigen Juristen' mehr erfahren will, dessen Werk die Bruche, Widerspruche sowie die ungemeine Dynamik des Zeitalters der Extreme (Eric Hobsbawm) wie kaum ein anderes widerspiegelt, dem kann Florian Meinels Buch nur mit Nachdruck empfohlen werden. Frieder Gunther in: Neue politische Literatur, 56 (2011) 3, S. 516f. Florian Meinel ist eine glanzende intellektuelle Biographie gelungen. Sein Forsthoff wird nicht nur mit allen Details des OEuvres, sondern auch mit seinem Netzwerk, seinen legendaren Ebracher Seminaren, seinen Idealen und Obsessionen kritisch, aber nicht ohne Sympathie gezeichnet. Mit dieser Arbeit sollten die gangigen Schwarzweibilder von Forsthoff endgultig verschwinden. Michael Stolleis in: Historische Zeitschrift, 294 (2012) 3, S. 824f. Wenn Meinel seine Abhandlung nicht mit polemischen Attacken des Juristen schliet [...] sondern mit nachdenklichen Erinnerungen des spaten Forsthoff, so spricht daraus gewiss auch Respekt des Doktoranden Meinel fur den in seiner Generation ... bedeutendste(n) Vertreter des offentlichen Rechts in Deutschland. Vor allem aber wird in den fast elegischen Schlussakkorden Meinels noch einmal deutlich, wie ernst es dem Autor damit ist, Forsthoffs staats- und verwaltungsrechtlichen Auseinandersetzungen mit den Umbruchen im 20. jahrhundert zu durchdringen und dabei auch Bedeutungsschichten unter der Oberflache polemischer Tiraden des Rechtsprofessors freizulegen. Katja Gelinsky in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23. Februar 2012, S. 34. Wenn man diesem Buch einen Vorwurf machen will, so allenfalls den, dass es fur eine Dissertation fast schon zu gut ist; [...] Es zeigt, was junge Wissenschaftler auch heute noch leisten konnen - wenn man sie nur lasst. [...] Ein Stuck Wissenschaftsgeschichte des 20. Jahrhunderts, glanzend geschrieben und fur den, der nur das geringste Interesse aufbringt fur die Fragen, die dort behandelt werden, spannend wie ein Kriminalroman. Reinhard Zimmermann, Neue Juristische Wochenschrift, 3557 (2011) Wer sich fur die Geistes- und Wissenschaftsgeschichtee Deutschlands im 20. Jahrhundert interessiert, musste dieses Buch studieren; denn es handelt keineswegs nur von einem Juristen. Michael Stolleis, JuristenZeitung, 22 (2011) [...] eine eindringliche und uberzeugende Charakterisierung eines der bedeutendsten deutschen Offentlichkeitsrechtler des 20. Jahrhunderts [...] Gerhard Kobler in: Zeitschrift der Savigny-Stiftung fur Rechtsgeschichte, 129 (2012) 72 Der Jurist Florian Meinel hat nun eine gewichtige und in jeder Hinsicht imponierende Werkdeutung dieses bedeutendsten Schulers von Carl Schmitt veroffentlicht. Jens Hacke, Suddeutsche Zeitung, 08.09.2011 Insofern durfen wir nach der Lekture von Meinels einfuhlsamem, gedankenreichem und bisweilen auch bedruckendem Buch, reich beschenkt, die Akte Forsthoff schlieen. Nach diesem Buch ist zu Forsthoff alles gesagt. Oliver Lepsius, Die Verwaltung. Zeitschrift fur Verwaltungsrecht und Verwaltungswissenschaften, Bd. 45, Heft 4 2012, S. 610-612.


Die umfangreiche, nicht ohne Grund bereits nach kurzer Zeit in zweiter Auflage vorgelegte Biografie, fur die Florian Meinel erstmals ohne Vorbedingung den wissenschaftlichen Nachlass Ernst Forsthoffs auswerten durfte, gibt ein eindrucksvolles Bild uber dessen Leben und Werk. [...] ein hoffnungsvolles Zeichen dafur, dass [ ] auch heute noch wie fruher an deutschen Universitaten erstklassige, originar erarbeitete, die Wissenschaft voranbringende Doktorarbeiten entstehen. Herman Weber in: NvwZ 20 (2012), S. 1301f. [ ] Meinel [ist] seinem Gegenstand auf eine Weise gerecht geworden, wie das bisher noch nirgends zu lesen war. Wer sich fur die Geistes- und Wissenschaftsgeschichte Deutschlands im 20. Jahrhundert interessiert, musste dieses Buch studieren; denn es handelt keineswegs 'nur' von einem Juristen. Michael Stolleis in: Juristen Zeitung, 66 (2011) 22, S. 1111 Man darf das Buch guten Gewissens als Standardwerk und bleibende Leistung bezeichnen. Hans-Christof Kraus in: Die offentliche Verwaltung, 20 (2012), S. 809-812 Insgesamt handelt es sich bei dem Band um einen grossen Wurf. Ausgehend von Forsthoffs Biografie entwirft Florian Meinel ein weites Panorama der Fach- und Ideengeschichte des Offentlichen Rechts von den 1920er bis zum Beginn der 1970er Jahre, das auf dem Gebiet der juristischen Zeitgeschichte seinesgleichen sucht. Auch in sprachlicher Hinsicht bewegt sich die Studie auf hochstem Niveau. Wer also uber einen lastigen Juristen mehr erfahren will, dessen Werk die Bruche, Widerspruche sowie die ungemeine Dynamik des Zeitalters der Extreme (Eric Hobsbawm) wie kaum ein anderes widerspiegelt, dem kann Florian Meinels Buch nur mit Nachdruck empfohlen werden. Frieder Gunther in: Neue politische Literatur, 56 (2011) 3, S. 516f. Florian Meinel ist eine glanzende intellektuelle Biographie gelungen. Sein Forsthoff wird nicht nur mit allen Details des OEuvres, sondern auch mit seinem Netzwerk, seinen legendaren Ebracher Seminaren, seinen Idealen und Obsessionen kriti Die umfangreiche, nicht ohne Grund bereits nach kurzer Zeit in zweiter Auflage vorgelegte Biografie, fr die Florian Meinel erstmals ohne Vorbedingung den wissenschaftlichen Nachlass Ernst Forsthoffs auswerten durfte, gibt ein eindrucksvolles Bild ber dessen Leben und Werk. [...] ein hoffnungsvolles Zeichen dafr, dass [...] auch heute noch wie frher an deutschen Universitten erstklassige, originr erarbeitete, die Wissenschaft voranbringende Doktorarbeiten entstehen. Herman Weber in: NvwZ 20 (2012), S. 1301f. [...] Meinel [ist] seinem Gegenstand auf eine Weise gerecht geworden, wie das bisher noch nirgends zu lesen war. Wer sich fr die Geistes- und Wissenschaftsgeschichte Deutschlands im 20. Jahrhundert interessiert, msste dieses Buch studieren; denn es handelt keineswegs 'nur' von einem Juristen. Michael Stolleis in: Juristen Zeitung, 66 (2011) 22, S. 1111 Man darf das Buch guten Gewissens als Standardwerk und bleibende Leistung bezeichnen. Hans-Christof Kraus in: Die ffentliche Verwaltung, 20 (2012), S. 809-812 Insgesamt handelt es sich bei dem Band um einen groen Wurf. Ausgehend von Forsthoffs Biografie entwirft Florian Meinel ein weites Panorama der Fach- und Ideengeschichte des ffentlichen Rechts von den 1920er bis zum Beginn der 1970er Jahre, das auf dem Gebiet der juristischen Zeitgeschichte seinesgleichen sucht. Auch in sprachlicher Hinsicht bewegt sich die Studie auf hchstem Niveau. Wer also ber einen 'lstigen Juristen' mehr erfahren will, dessen Werk die Brche, Widersprche sowie die ungemeine Dynamik des Zeitalters der Extreme (Eric Hobsbawm) wie kaum ein anderes widerspiegelt, dem kann Florian Meinels Buch nur mit Nachdruck empfohlen werden. Frieder Gnther in: Neue politische Literatur, 56 (2011) 3, S. 516f. Florian Meinel ist eine glnzende intellektuelle Biographie gelungen. Sein Forsthoff wird nicht nur mit allen Details des OEuvres, sondern auch mit seinem Netzwerk, seinen legendren Ebracher Seminaren, seinen Idealen und Obsessionen kritisch, aber nicht ohne Sympathie gezeichnet. Mit dieser Arbeit sollten die gngigen Schwarzweibilder von Forsthoff endgltig verschwinden. Michael Stolleis in: Historische Zeitschrift, 294 (2012) 3, S. 824f. Wenn Meinel seine Abhandlung nicht mit polemischen Attacken des Juristen schliet [...] sondern mit nachdenklichen Erinnerungen des spten Forsthoff, so spricht daraus gewiss auch Respekt des Doktoranden Meinel fr den in seiner Generation ... bedeutendste(n) Vertreter des ffentlichen Rechts in Deutschland. Vor allem aber wird in den fast elegischen Schlussakkorden Meinels noch einmal deutlich, wie ernst es dem Autor damit ist, Forsthoffs staats- und verwaltungsrechtlichen Auseinandersetzungen mit den Umbrchen im 20. jahrhundert zu durchdringen und dabei auch Bedeutungsschichten unter der Oberflche polemischer Tiraden des Rechtsprofessors freizulegen. Katja Gelinsky in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23. Februar 2012, S. 34. Wenn man diesem Buch einen Vorwurf machen will, so allenfalls den, dass es fr eine Dissertation fast schon zu gut ist; [...] Es zeigt, was junge Wissenschaftler auch heute noch leisten knnen - wenn man sie nur lsst. [...] Ein Stck Wissenschaftsgeschichte des 20. Jahrhunderts, glnzend geschrieben und fr den, der nur das geringste Interesse aufbringt fr die Fragen, die dort behandelt werden, spannend wie ein Kriminalroman. Reinhard Zimmermann, Neue Juristische Wochenschrift, 3557 (2011) Wer sich fr die Geistes- und Wissenschaftsgeschichtee Deutschlands im 20. Jahrhundert interessiert, msste dieses Buch studieren; denn es handelt keineswegs nur von einem Juristen. Michael Stolleis, JuristenZeitung, 22 (2011) [...] eine eindringliche und berzeugende Charakterisierung eines der bedeutendsten deutschen ffentlichkeitsrechtler des 20. Jahrhunderts [...] Gerhard Kbler in: Zeitschrift der Savigny-Stiftung fr Rechtsgeschichte, 129 (2012) 72 Der Jurist Florian Meinel hat nun eine gewichtige und in jeder Hinsicht imponierende Werkdeutung dieses bedeutendsten Schlers von Carl Schmitt verffentlicht. Jens Hacke, Sddeutsche Zeitung, 08.09.2011 Insofern drfen wir nach der Lektre von Meinels einfhlsamem, gedankenreichem und bisweilen auch bedrckendem Buch, reich beschenkt, die Akte Forsthoff schlieen. Nach diesem Buch ist zu Forsthoff alles gesagt. Oliver Lepsius, Die Verwaltung. Zeitschrift fr Verwaltungsrecht und Verwaltungswissenschaften, Bd. 45, Heft 4 2012, S. 610-612.


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