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OverviewIm Römerbrief spricht Paulus häufiger im Singular von ""Sünde"" und in vielen metaphorischen Aussagen wird Sünde personifiziert. In der Forschung ist es bisher nicht gelungen einen kohärenten Bildspenderbereich dieser Metaphorik zu ermitteln. Jonathan Reichel zeigt im Anschluss an Lynne Tirrells Anapher-Theorie sowie Textwelt- und Frame-Theorien, dass in Röm 6-8 ein kohärenter Metaphernkomplex und eine source-world im Textverlauf etabliert wird: Die Sünde wird unter Heranziehung des domain des antiken Alleinherrschers metaphorisch so dargestellt, dass sie als Tyrann erscheint. Dafür wird anhand von antikem Quellenmaterial das domain des Alleinherrschers rekonstruiert und gezeigt, wie Paulus in Röm 6-8 das Porträt der Sünde als ein im Menschen wirksamer Tyrann gestaltet, der die Umsetzung des Willens des Menschen verhindert. In dieser Charakterisierung schließt sich Paulus in innovativer Weise an den antiken Diskurs um die Affektkontrolle an und stellt die hamartia als gottwidrige Disposition zum Tun des Schlechten und Gotteswidrigem dar. Das Buch leistet eine kohärente(re) Lektüre der Sündenmetaphern in Röm 6-8 und einen Beitrag zur Hamartiologie und Anthropologie des Apostels. Full Product DetailsAuthor: Jonathan ReichelPublisher: De Gruyter Imprint: De Gruyter Dimensions: Width: 15.60cm , Height: 3.30cm , Length: 23.40cm Weight: 0.916kg ISBN: 9783112229385ISBN 10: 311222938 Pages: 532 Publication Date: 14 August 2026 Audience: General/trade , General Format: Hardback Publisher's Status: Active Availability: Not yet available This item is yet to be released. You can pre-order this item and we will dispatch it to you upon its release. Language: German Table of ContentsReviewsAuthor InformationTab Content 6Author Website:Countries AvailableAll regions |
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